02.09.2004
9 Uhr:
Nachdem wir mal wieder ausgeschlafen
(bis etwa 7 Uhr…) und das Tagebuch auf den neuesten Stand
gebracht haben, beginnt jetzt unser letzter Tag in Japan *schnief*.
Aber eigentlich ist das auch ok, da wir
sowieso kaum noch Geld haben. Wir haben genau die richtige Menge
mitgenommen, um hier nicht verdursten zu müssen und um nicht
zu viel Krams kaufen zu müssen.
10 Uhr:
Nach dem Frühstück möchten
wir uns jetzt auf den Weg nach Hiyoshi machen, um uns dort um 11
Uhr mit Suzu, einem von Silvias Mailfreunden zu treffen. Aber Tomoko
sagt, dass sie ohnehin bald Siggi dort abholen müsse und uns
deshalb auch problemlos mitnehmen könne. Dieses Angebot nehmen
wir natürlich gerne an.
10:30 Uhr:
Wir sind wie meistens viel zu früh
dran und schlendern noch etwas im Kaufhaus Tokyu herum, um die Zeit
rumzukriegen. Als uns der Fisch zu stark riecht, gehen wir zum Treffpunkt
und warten dort weiter.
11 Uhr:
Pünktlich, wie für Japaner
üblich, kommt Suzu auf uns zu und begrüßt mich mit:
„Hi! Silvia!?!“ Wir stellen uns dann erstmal richtig
vor…das ist ja in Mails nicht so einfach und machen uns dann
auf den Weg, um einen Kaffee trinken zu gehen.
Wir entschließen uns für „Doutor“ eine beliebte
Cafekette in Japan und Suzu lädt uns zu einem Iced Mocha (lecker!)
ein.
Die Zeit vergeht extrem schnell und so ist es bald schon 13 Uhr.
Suzu spricht super Englisch, was aber wahrscheinlich nicht an der
japanischen Schulbildung, sondern daran liegt, dass er bereits seit
7 Jahren in den USA lebt und erst vor kurzem wieder nach Japan gekommen
ist.
Manchmal müssen wir uns aber trotzdem mit Händen und Füßen
Unterhalten, was sehr witzig ist und dazu führt, dass wir uns
darauf einigen, dass Ritter Sport die Form eines „flat cubes“
hat. *gg* Auf das Wort „square“ ist keiner von uns gekommen.
Aber verstanden haben wir uns trotzdem. Wir haben Suzu dann noch
ein paar Brocken deutsch beigebracht und uns schließlich auch
noch mal mit ihm ein wenig im Kaufhaus und der Umgebung umgeschaut.
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Mein Mailfreund und ich

Suzu mit uns am Bahnhof
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kein echtes Beben?!... na dann eben so!!

Back home... leave home...
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14
Uhr:
Direkt am Bahnhof ist eine Erdbebensimulationskammer
aufgebaut, die Silvia und ich natürlich sofort testen müssen.
Drinnen spricht eine Japanerin mit mir, und zwar sehr langsam, ich
kann sie aber trotzdem nicht verstehen. Dann fängt sie an mit
dem ganzen Körper hin- und herzuruckeln und ich verstehe, dass
sie mir klarmachen will, dass gleich ein Erdbeben simuliert wird,
ich mich aber nicht erschrecken soll.
Auf Englisch sage ich dann, dass ich verstanden habe und deshalb
hier sei. Das hätte ich übrigens auch auf deutsch oder
sonst wie mahcen können, da sie kein Wort verstanden hat.
Nun machen wir uns auf den Weg nach Hause, da wir noch alles packen
müssen.
16 Uhr:
Wir sind fertig mit packen und haben
alles mühelos verstaut bekommen. Nach einem prüfenden
Blick auf unser Weight Watching Instrument wissen wir auch, dass
wir mit dem Freigepäck von 30 kg pro Person locker hinkommen
werden.
17 Uhr:
„Teezeit“ schallt es durchs
Haus und wir gehen ins Wohnzimmer, um uns dort Kakao, Kuchen und
Brote schmecken zu lassen, während wir die Wise Guys DVD teilweise
gucken. Ist hier also fast wie zu Hause *lach*
18 Uhr:
Wir ruhen uns noch etwas aus, lesen und
surfen.
20 Uhr:
Es gibt Abendessen und wir schauen uns
„Seabiscuit“ an. Englisches Fernsehen ist übrigens
mittlerweile überhaupt kein Problem mehr für uns *freu*
23 Uhr:
Wir gehen das letzte Mal in Japan schlafen
und versuchen für den nächsten Tag, an dem wir immerhin
mindestens 25 Stunden wach sein werden, obwohl immer der gleiche
Tag ist und wir erst um 7 Uhr aufstehen, fit zu sein.
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