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"Japan,
wir kommen!" |
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18.08.2004
17 Uhr bei mir zu Hause:
*DingDong* Dirk steht vor der Tür und möchte mich zum
letzten Kaffeeklatsch in Deutschland bringen, bevor es los geht
auf große Ostasientour. Nachdem ich mich von meiner Familie
verabschiedet habe, packen wir den Koffer und die Tasche in den
Fokus und düsen los in Richtung Tamara. *wuuusch*
17:05 Uhr bei Tamara zu Hause:
Gerade an der Tür angekommen, geht sie auch schon auf und Tamara
bringt ihr Gepäck zum Auto. „Morgen!...“ rufe ich
„….sind wir in Moskau“. *grinz*
Nachdem das Auto eingeladen ist, begeben wir uns in das Gartenhäuschen
der Wagners und lassen uns eine Schokotorte munden.
Die Gesprächsthemen wandern selten auf die bevorstehende Fahrt,
doch um 5 vor Abfahrt (18 Uhr) müssen dann doch alle schnell
aufstehen und das tun, was sie noch tun müssen, bevor es los
geht.
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"...ob es in Japan wohl auch Cola aus
dem Glas gibt?"
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| 20
Uhr auf dem Gelände des Frankfurter Flughafens:
Nach erfolgloser Suche eines günstigeren Parkhauses muss Dirk
doch in Parkhaus 8 fahren, denn selbst der einem Terminalservice
ähnlichen Verkehrsberater, der immer quer über die Strassen
lief, konnte uns nicht weiterhelfen.
Also hat Dirk nur 2 Stunden Zeit uns
an den richtigen CheckInSchalter zu bringen, bevor seine Parkgebühren
auf über 6,-€ steigen.
Die Aufgabe einen Gepäckwagen zu besorgen stellt sich als einfache
Herausforderung dar, der allerdings noch etwas schwierigere folgen
sollten…
Im Flughafen stellt sich erst einmal die Frage ob AeroFlot gleich
Aeroflight ist. Auf keiner der Anzeigetafeln ist unser Flug um 23:55
Uhr nach Moskau angezeigt, so dass wir uns auf gut Glück den
richtigen Weg ins Terminal 1 suchen. Dies erweist sich als gar nicht
so einfach wie es sich anhört...
Man stelle sich vor, man habe einen vollen Gepäckwagen (siehe
Foto), den man über Rolltreppen hoch und runter quer durch
den Flughafen kutschieren muss. Hier sorgt die ein oder andere schnelle
Reaktion dafür, dass keine Tasche den Wagen vorzeitig in eine
unvorhersehbare Richtung verlässt. |
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"Wow, ist das ein
großer Flughafen!"

"Ein letztes Foto
von uns in Deutschland"
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| Für
uns alle drei, ist der Flughafen Frankfurt etwas völlig Neues,
so auch die Skyline, eine Strassenhochbahn, die die Passagiere zwischen
den Terminals hin und her fährt.
Nach einigen Fragen an den verschiedensten CheckInSchaltern, finden
wir endlich den richtigen Schalter, der allerdings erst zwei Stunden
später öffnen wird. Nun ja, diese Wartezeit darf uns nun
auch nicht stören... schließlich wird noch eine viel
größere Zeitspanne des Wartens auf uns zukommen.
Damit Dirk noch rechtzeitig am Auto ankommt, bringen wir ihn zur
nächsten Rolltreppe und verabschieden auch ihn… den Letzten…
nun geht es also wirklich los.
21 Uhr:
Da es mit einem vollen Gepäckwagen recht unbequem ist, durch
das Terminal zu spazieren, entschließen wir uns noch mal an
den Schalter zu gehen, um so früh wie möglich einchecken
zu können. Zu unserem Erstaunen ist der Aeroflot-Schalter sogar
schon besetzt und wir dürfen unser Gepäck aufgeben, obwohl
wir nicht First Class gebucht haben.
„Sie werden alleine sitzen, so voll ist das Flugzeug heute
Abend nicht“ *freu* |
| 22:30
Uhr:
Nun steht auch auf der großen Tafel durch welches Gate wir
müssen, wenn wir den richtigen Flieger erwischen wollen.
Es steht uns also die letzte Passkontrolle in Deutschland bevor.
Nicht nur an der Sicherheitskontrolle scheinen sich die Mitarbeiter
derart zu langweilen, dass sie uns in Smalltalkgespräche verwickeln,
auch an der Passkontrolle ist nicht viel Andrang (wir sind weit
und breit die Einzigen), so dass uns der diensthabende Polizist,
bzw. Bundesgrenzschutzbeamte ganz stolz von seiner neuen Uniform
erzählt, die er ab September tragen darf. Wir werden die Polizei
in Frankfurt also erkennen, wenn wir wieder dort landen ;-)
Im Warteraum stellen wir erstaunt
fest, dass vielleicht maximal 30 Personen auf den Einstieg warten…
Klasse hat man wenigstens seine Ruhe und kann schlafen.
19.8.2004 0:00 Uhr
Wir starten und lassen den deutschen
Boden unter uns. Wenn wir gedacht haben, dass wir mit Frankfurt
auch das dortige Gewitter hinter uns zurück lassen, haben wir
uns deutlichst getäuscht. In der ersten halben Stunde sind
derart heftige Turbulenzen zu spüren, dass wir uns wie auf
der Achterbahn vorkommen und nicht mal vernünftig trinken können,
ohne Angst zu haben sich zu bekleckern.
Aus dem Gröbsten raus, geraten die Stewards und Stewardessen
in Stress, um noch rechtzeitig das „Mittagessen“ an
alle zu verteilen. Man hat die Wahl zwischen Hühnchen und Fisch.
Nach dem Essen geht das Licht aus… Zapfenstreich. Irgendwie
ist es aber so unbequem, dass keiner von uns beiden wirklich schlafen
kann. Nur dösen ist angesagt… nicht wirklich erholsam…
aber am Flughafen wird sich schon ein nettes, warmes, gemütliches
Plätzchen finden lassen, an dem man sich noch ein paar Stündchen
auf’s Ohr legen kann.
3 Uhr (deutsche Zeit) -- 5
Uhr (Ortszeit in Moskau)
Die Landung geht so glatt von statten, wie der Start auch…
mit ein paar Turbulenzen, über die man hinwegsehen kann.
Gespannt wie und was jetzt passiert, steigen wir aus dem Flugzeug
aus und irren erst einmal durch die Sicherheitsgänge im Flughafen.
Den Nächstbesten sprechen wir auf Englisch an und fragen, wo
wir uns denn die nächsten 14 Stunden aufhalten dürfen
und wo wir unsere Bordkarten herbekommen. Der Herr zerrupft erst
einmal unsere Tickets und sagt irgendwas von Transferbüro um
17 Uhr… noch lange hin. Na hoffentlich,
hat der jetzt nicht unsere Tickets geklaut und wir sitzen hier fest
*hoff*.
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5:30
Uhr
Wir wissen nun, wo das besagte Büro
ist und halten Ausschau nach zwei freien Bänken, von der Sorte,
auf denen es sich schon der ein oder andere Passagier „bequem“
gemacht hat. Wenn der da schlafen kann, können wir das auch.
Nicht lange und wir werden fündig… legen uns hin…
und frieren.
Wieso nimmt Metall eigentlich keine Körperwärme auf bzw.
speichert sie und gibt sie zurück?!
Um sich nicht gänzlich zu verkühlen, geben wir die Idee
mit dem Schlafen nach 10 Minuten wieder auf und schauen uns ein
bisschen um. An einem Zeitungsständer kommt uns eine Idee.
„Zeitungen sind bestimmt gutes Isoliermaterial! Schliesslich
wird das bei uns in Deutschland jeden Tag auf's neue in den Bahnhöfen
bewiesen.“
Gedacht getan, zwei Tageszeitungen werden ausgebreitet und es wird
sich drauf gelegt… es ist genauso kalt wie vorher… *zitter*
„Wieso liegen unsere Jacken eigentlich im Koffer an den wir
jetzt nicht ran kommen?“…*bibber*
5 Minuten auf den Zeitungen und auch diese Idee scheint uns absurd…
Per Zufall entdecken wir eine kleine versteckte Nische, in durch
die auch der eisige Wind der Klimaanlage, der einem vorkommt wie
ein Wintersturm im Dezember (wo kommen eigentlich die Spatzen her?),
zieht und in der es vier Plastikstühle gibt. Wir legen unsere
Zeitungen also auf Plastik und frieren nach einiger Zeit nicht mehr
ganz so sehr, aber auf Grund des mangelnden Sitz- und Liegekomforts,
den unsere verwöhnten Körper gewohnt sind, ist auch hier
an Schlafen nicht zu denken.

...so können wenigstens die Gehinrzellen
bequem schlafen...
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"endlich warm!"

"Langeweile und mangelnder
Schlaf fürhen zu so manch seltsamer Reaktion..." (Rollover)

Die Nische... wohnlich
eingerichtet...
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| …
Die Zeit vergeht und wird mit
Dösen, Rätseln, Spielen und sich den Hintern wund sitzen
verbracht.

...stellen wir uns doch einfach vor, wir lägen am Strand...
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12 Uhr:
„blablabla… Tokio… russisches blablabla…
Transfer…“ ist des Öfteren über die Lautsprecher
zu hören. „Ist das für uns?!“ – „Besser
wir fragen mal nach, noch eine Nacht hier und ich bin ein Eisklotz!“
Intelligent wie wir sind, haben wir uns natürlich genau am
anderen Ende des Terminals platziert, so dass der Weg zum Transferbüro
schon ein Weilchen dauert.
Die Sätze schon zurecht gelegt reiche ich den Schnipsel des
Tickets, der uns noch übrig geblieben ist, über den Schalter
und während ich rede kommt nur ein penetrant unfreundliches
„At 5 o’clock… at 5 o’clock you can get
your boardcards… not earlier…“ *seufz*. Na toll,
dann sollen die nicht immer Tokio in ihr unverständliches Gebrabbel
mischen! … geknickt begebe ich mich wieder in die Nische zurück
und berichte von meinem "Gespräch"
Also warten wir noch ein bisschen… haben je eh nix Besseres
vor…
13 Uhr:
Gelangweilt und müde sitzen wir immer noch hier rum…
*seufz*. Eine Putzfrau kommt vorbei und piddelt einen Kaugummi von
der Treppe vor uns, wirft ihn hinter sich und kommt dann zu uns.
„Hi.. any …waste?“… die Pause bei der englischen
Sprache scheint zur Sitte zu gehören (englische Lautsprecherdurchsagen,
sowohl am Flughafen, als auch im Flugzeug… „Dear passengers…
*auf russisch weiter spricht*…“). Wir geben ihr unsere
gesammelten Abfälle und danken freundlich… „God
bless you and prays for you!“
14:30 Uhr:
Wir schreiben schon mal das bisher Erlebte auf, schließlich
haben wir ja Zeit dafür und der Akku ist noch voll.
14:40 Uhr:
Der Läppi ist immer noch auf und unsere schriftstellerischen
Ergüsse noch nicht abgebrochen, da kommen zwei Fensterputzer
und kesseln uns ein. Eine Frau setzt sich neben mich (Tamara) und
ein Mann neben Silvia. Wir schauen uns ein wenig verwirrt an, aber
lassen uns nicht weiter stören.
Nach einigen Minuten, in denen die zwei über uns (wie das denn
;-) ) versuchen zu quatschen, haben wir erbarmen und fragen sie,
ob sie nicht lieber zusammen sitzen möchten… dankbar
nehmen sie an.
15 Uhr:
Wir scheinen ein recht nettes Plätzchen in unserer Nische zu
haben und kommunikationsbedürftig auszusehen, denn wir bekommen
schon wieder Besuch. Diesmal ist es ein russischer Geschäftsmann
in Anzug und mit Plastiktüte und Aktentasche… warum wir
sofort wissen, dass es ein Russe ist *grinz* er quatscht die ganze
Zeit irgendwas vor sich her… oder meint er uns? *grübel*
Als er unsere fragenden Gesichtsausdrücke bemerkt (die haben
wir anscheinend schon gut drauf) schwenkt er auf englisch um und
fragt… „You don’t understand Russian?!“
Wir bejaen und erklären ihm, dass wir deutsch und englisch
sprechen, was ja meistens genügt. „Oh, beautiful languages,
very good for business and communication!“. Er packt seinen
Wodka aus der Tüte in seine Aktentasche und verschwindet wieder.
15:45 Uhr:
…fast völlig unbemerkt ist plötzlich wieder der
Platz neben Silvia besetzt… die Putzfrau ist wieder da und
hat diesmal sogar eine Kollegin mitgebracht (sind wir so interessant?!
*grübel*) Sie erzählt uns, dass ihre Arbeit ja so stressig
ist und sie auch liebend gerne wegfliegen würde. Nachdem sie
ihre Schuhe wieder angezogen hat und ihre, nicht wirklich schön
anzuschauenden Beine, wieder von der Treppe genommen hat, verabschiedet
sie sich auf mehreren Sprachen… ein Spiel, das wir natürlich
mitmachen.
16:30 Uhr:
Wir geben den Platz in unserer lieb gewonnen,
fast als Zu Hause zu bezeichnenden, kleinen, süßen Nische
auf *schluchz* und begeben uns auf die andere Seite des Terminals
zum Transfer Office. Es hieß zwar, erst um 5 Uhr, aber wir
sind ja Deutsche… die sind nun mal überpünktlich
;-)
Die Schlange vor uns besteht
aus vielleicht 3 oder 4 Personen, die alle zusammen gehören
und wir versuchen schon Ausreden zu suchen, warum die unfreundliche
Dame Irena uns die Bordkarten schon früher aushändigen
soll. Aber wir haben uns ganz umsonst und kostenlos Sorgen gemacht.
Nicht nur deutsche Beamte brauchen lange zum Bearbeiten von Dokumenten…
Während wir so in der Schlange stehen wird ein Asiate hinter
uns auf uns aufmerksam. Er spricht uns an und fragt, ob wir mit
ihm zusammen im Hotel übernachten...
Wir schauen ihn ein wenig perplex an und erklären ihm unser
Vorhaben. Nebenbei fragt er uns, warum wir als Türken nicht
auch bei den olympischen Spielen sind. „Türken?!“
Wieso erkennen Japaner nicht den Unterschied zwischen den europäischen
Völkern? „Japaner?!“ Oh, nein, er besteht darauf
Chinese zu sein, schließlich ist er größer als
ein Japaner und sieht auch irgendwie anders aus als ein Vietnamese.
Ungeduldig wie er ist, drängelt er sich nachher noch schnell
vor, nur um die Information zu bekommen, dass er noch bis 20 Uhr
warten muss „Not earlier!“… schließlich
geht das alles nicht so schnell… *hihi*
17 Uhr:
Pünktlich wie die Maurer sind wir an der Reihe und bekommen
tatsächlich nach nur 10 Minuten Rumtipperei und unverständlichem
Kopfschütteln ihrerseits, weil wir nicht sofort auf die Idee
gekommen sind, dass sie unsere Gepäckaufkleber braucht, unsere
Bordkarten…nebeneinander und am Fenster *freu*.

Die Pushkin, eine 767... unser heutiges
Reisemobil...
19 Uhr:
Das Boarding beginnt. Wir reihen uns in die kurze Schlange der nach
Tokio Reisenden ein und schauen uns verwundert um, als wir auf den
Economie Plätzen auch Kissen und Decken und so viel Komfort
entdecken *freu* endlich schlafen…
Wir machen es uns schön gemütlich, plappern fröhlich
vor uns hin und werden plötzlich von hinten angesprochen „Seid
ihr auch aus Deutschland?!“. Verwirrt, verblüfft drehen
wir uns um und haben einen neuen Gesprächspartner gefunden.
Er ist ein Berliner, der schon mehrfach in Tokio war und uns ein
paar Tipps geben kann, was man wie wo und warum machen kann und
soll… |

Tschüss Moskau...bis in zwei Wochen |
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Tschüss.. Sonne, wir sehen uns in Asien wieder |
19:30 Uhr:
Wir starten in Richtung Tokio - 4723 Meilen bis zum Ziel. Wir
machen es uns bequem und werden sogleich mit Schlafmasken, Kopfhörern,
Ohrenstöpseln, Antirutsch-Socken und Kopfhörern versorgt.
Jeder bekommt ein heisses Tuch zum erfrischen und ein paar Erdnüsse,
bevor das große Mahl beginnt…
Im laufe des Fluges…
In den boardinternen Fernsehern
beginnt ein Film. Wir stöpseln die Kopfhörer ein und
freuen uns, dass wir Shrek2 nun auch im Original geniessen dürfen.
Also gibt es doch erst in eineinhalb Stunden Schlaf, aber was
soll’s.
Während des Films werden ständig Getränke serviert
(welch ein Luxus ;-) ) und auch das Abendessen lässt nicht
zu wünschen übrig.
Nachdem das Essen und der Rotwein weggeräumt wurde ist Zapfenstreich.
Alle Rollos werden runtergemacht und das Licht geht aus. „Wir
müssen wohl jetzt schlafen?!...Endlich!“
3 Uhr (Moskauzeit):
Nach ein bischen Dösen wird nun das Frühstück serviert.
Auch lecker, aber der Schlaf war trotzdem zu wenig *seufz*.

"Das Land der aufgehenden Sonne kommt
immer näher"
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5 Uhr (Moskau),
10 Uhr (Japan):
Wir landen und zwar trotz strahlendem Sonnenschein mit heftigen
Turbulenzen. An was für einen Piloten sind wir denn da geraten?
Wir steigen aus und folgen unserem Berliner, der sich hier ja auskennt
und holen unser Gepäck ab.
Als wir alles vollständig auf den Gepäckwagen aufgeladen
haben, gehen wir zur Passkontrolle und bekommen endlich unseren
ersten Stempel in den Reisepass *freu*, allerdings erst nachdem
wir dem erstaunten, aber sehr freundlichen Beamten, der erkannt
hat, dass Manfred Wodarz kein Hotel ist *grinz*, erklärt haben,
dass er Übersetzer und ein Verwandter von Silvia ist.
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"Der Flughafen... japanischer Boden..." |
Draußen
werden wir schon von Manfred und Tomoko erwartet.
Am Auto angekommen fällt uns trotz der Müdigkeit auf,
dass das Lenkrad auf der falschen Seite ist.
Das Erste, was uns ansonsten sofort auffällt ist, dass die
Automaten hier in Japan sprechen können.
Auf der Fahrt zu unserem zu Hause für die nächsten 2 Wochen,
sehen wir schon etwas von Tokio und Yokohama. |
In
Yokohama laden uns Tomoko und Manfred in ein deutsches Restaurant
(Yokohama Braustüberl) ein, damit uns die Umgewöhnung
auf japanische Küche nicht zu schwer fällt.
So nehmen wir also gegen 7 Uhr morgens deutscher Zeit ein deftiges
Mittagessen zu uns. Wir vertragen es aber erstaunlich gut, anscheinend
kann man bei dieser Müdigkeit alles mit uns machen. Oder haben
wir durch den Schlafentzug unsere Körper derart ausgetrickst,
dass es nicht zu einem Jetlag kommt? *hoff* |
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14:30 Uhr:
Wir sind angekommen und begrüßen
Klara und Siggi. Jetzt wird erstmal geduscht, um den Moskauer Staub
abzuwaschen und hoffentlich etwas wacher zu werden. Das funktioniert
zwar, aber nur sehr kurzfristig. Nachdem wir beide fertig sind, gibt
es selbstgebackenen Käsekuchen. |
18:00
Uhr:
Wir machen einen Spaziergang und erkunden
ein wenig die nähere Umgebung. Dabei merken wir uns gleich,
wo wir die Bushaltestellen finden, um Morgen direkt loslegen zu
können mit der Entdeckung weiterer Teile Japans. |
Ein Beweisfoto... wir sind tatsächlich
hier... |
19:00
Uhr:
Wir sind wieder zu Hause und bekommen Abendessen. Wir schaffen aber
an diesem anstrengenden Tag nur eine kleine Portion und auch das
Fernsehen beschränkt sich auf die Bemühungen wach zu bleiben.
21:00 Uhr:
Wir gehen schlafen! Endlich wieder ein
richtiges Bett *freu*... kaum hat sich jeder von uns in eine auch
nur halbwegs bequeme Lage gebracht, die Betten sind nur 1,80m lang,
schlafen wir auch schon ein...
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