| 21.08.2004
8:30 Uhr:
Ausgeruht stehen wir auf und freuen uns,
weil wir den Jetlag wirklich nicht spüren.
Wir frühstücken (europäisch) und erkundigen uns bei
Tomoko nach dem besten Weg nach Yokohama. Sie telefoniert ein bisschen
rum, um die günstigsten Ticketpreise zu erfahren und schreibt
uns in Kanji auf, dass wir zwei Tagestickets möchten, damit
wir auch das Richtige bekommen.
10:15 Uhr:
Gut gerüstet machen wir uns auf
den Weg zum Bus. Am Bahnhof finden wir einen Informationsschalter
und der Beamte geht mit uns zu einem Automaten und zeigt uns wie
man ihn auf Englisch umstellt und richtig bedient. Das nächste
Mal können wir uns das Ticket selber holen, ist ja viel einfacher,
als es am Anfang gewirkt hat *freu*.
In Yokohama steigen wir aus und finden direkt eine Pachinko-Halle
*freu*. Pachinko ist eines der berühmtesten japanischen Glücksspiele
(eigentlich sind Glücksspiele illegal). Man wirft Geld in den
Automaten, der einem einarmigen Banditen ähnelt und erhält
einige Kugeln (50 Stück?!). Nun kann man mit Hilfe eines Drehknopfes
die Kugel(n) starten. Die hüpfen ein bisschen durch den Automaten
(wie beim Flipper) und fallen durch bestimmte Löcher... treffen
sie das richtige Loch, gibt es ganz viel Krach und Radau im Automaten,
kleine Monster laufen durch's Bild und wenn man dann Glück
hat, fallen erneut Kugeln in den eigenen Vorrat.
Da wir dieses sowieso mal ausprobieren wollen, investieren wir 1000
Yen und erhalten einige kleine Kugeln, die wir in einen Automaten
werfen.
Da wir uns anscheinend ziemlich blöd anstellen, helfen uns
zwei übereifrige Angestellte, die sogar unsere Gewinne noch
verspielen :-( . Kugellos, 1000 Yen (ca. 8 Euro) ärmer, aber
um einige Erfahrungen reicher, gehen wir zurück zum Bahnhof.
11 Uhr:
Nun sind wir wieder am Ausgangsort von
gestern, steigen also beim Queenssquare aus und finden uns dort
wieder, wo wir gestern, das erste Mal seit dem Flughafen, japanischen
Boden betreten haben. Wir schauen uns ein wenig die Gegend an, informieren
uns über die Preise bei den Karussells (vielleicht wollen wir
da ja mal irgendwann drauf) und schlagen dann den Weg zu World Porters
ein, dem Kaufhaus, in dem das typisch deutsche Brauhaus von gestern
ist. Hier wollen wir uns einmal von japanischen Einflüssen
berieseln lassen, schauen also mal nach, was Japaner so alles kaufen.
Eigentlich sieht doch alles ähnlich aus wie bei uns, aber hier
und da erblickt man seltsame Dinge, vor allem in der Lebensmittelabteilung. |
12 Uhr:
Um noch mehr von Yokohama zu sehen, gehen wir ein wenig spazieren
und gelangen zu den Lagerhallen am Hafen.
„Hier scheint was los zu sein, komm wir gehen auch mal hin!“
Wir überqueren die Strasse und werden sogleich mit Fächern
regelrecht erschlagen. Da es relativ warm ist und Japaner sich
gerne kühlende Luft zufecheln, ist jeder Fächer sehr
willkommen, egal mit welcher Werbung drauf.
Nach einiger Überlegung und Kombination, sind wir auf die
Lösung gekommen…
„Das ist ein Feuerwehrfest!“ *ping*.
Neben den Fächern werden uns auch noch tolle Werbeblättchen,
Dosen mit echtem Wasser aus Yokohama *lecker* und Kekse („Sind
das Echte? *reinbeisst* „Die sind so hart!“) zugesteckt.

Man kann hier so manch seltsames Objekt finden (Rollover)
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"...schaut nur,
was ich alles bekommen habe..."

*sing* "Dat Wasser vun
Yokohamaaaa is... chlorig..."
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| 12:30
Uhr
Nun sind wir in Motomachi-Chikagu oder auf deutsch Chinatown…
ähm... Stadt aus China :-)
Hier überwältigt uns das chinesische Flair mit Strassenbuden,
Lampions und überhaupt. Wenn man Hunger hat und kein Geld,
muss man nur interessiert aussehen und man bekommt sogleich Pröbchen
zugesteckt, von den verschiedensten Leckereien. Das geht über
Maronen zu Hackbällchen im Teigmantel und endet bei Maronen…
Neben einem Drogeriemarkt halten uns plötzlich zwei alte Damen
an, die seltsame Gummihäubchen auf den Fingern haben. Sie grabschen
nach jeweils einer Hand und reden auf Japanisch auf uns ein, während
sie wohl Druckmassagen ausüben. Ab und zu fällt ein englisches
Wort und wir wissen, dass an der Fingerkuppe unserer rechten Mittelfinger
unsere Nase ist. Nachdem sie wohl mit den Händen fertig sind,
verlangen sie von uns, dass wir uns umdrehen, damit sie besser den
Rücken massieren können (Warum nicht?! Ich wußte
ja schon immer, dass die Japaner ein sehr zuvorkommendes Völkchen
sind). Nachdem sie dann fertig und von ihren Höckerchen herunter
gestiegen sind (Europäische Frauen sind nun einmal etwas größer,
als Japanische [die Frauen waren vielleicht 1,50m groß])…
kommt diese seltsame Frage... „Have you pain?“…
„No!“ erwidern wir unsicher und wollen nur schnell wech…
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Japaner in China

Sonne, blauer Himmel und Menschenmassen
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Scrolle über das Bild und gib Tamara
was zu trinken ;-)

...entdecken wir auch die künstlerische
Verteilung der Stromkabel...
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neben so manch kulturellen architektonischen
Meisterwerken...

...und finden uns in den kaum benannten Strassen Japans zurecht.
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14 Uhr:
Nachdem wir Chinatown gesehen haben, sind wir nun auf dem Weg
zum „Harbour View Park“, von dem aus man den Hafen
von Yokohama sehr schön betrachten kann.
Ein Stück weiter finden wir nun auch den Ausländerfriedhof.
Nach dieser kleinen „Klettertour“, gehen wir nun noch
in die Altstadt und bummeln an den Geschäften vorbei.

Wer viel trinkt...

...muss auch hin und wann mal...
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mitten in der Großstadt ein Ort
der Ruhe

Wie kommt das Wasser nur von oben
nach unten?! (Rollover)
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18
Uhr:
Noch mal ein kleiner Abstecher durch Chinatown führt uns dann
wieder zurück zum Bahnhof, von dem aus wir wieder nach Hause
fahren, völlig geschafft und müde. Da heute Samstag ist,
ist auch nicht viel los in der U-Bahn, welch ein Glück...
20 Uhr:
Zum Abendessen gibt es heute ein typisch japanisches Mahl, bei dem
wir unsere Kunst mit Stäbchen zu essen verfeinern können.
Wer braucht denn schon noch Messer und Gabel, wenn man auch mit
dem Stäbchen was zerschneiden kann?!
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Die japanische U-Bahn
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22 Uhr:
Ab ins Bett!!
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Der neue Harry Potter... in den Hauptrollen
[...] und Tamara |