25.08.2004

Der Beweis... hier war einst
Olympia
7:45 Uhr:
*der Wecker klingelt*
Wieder einmal ein Tag mit dem Shinkansen liegt vor uns, also früh
raus und frühstücken…
Vor allen Dingen heißt
dies auch, dass wir nicht trödeln dürfen, denn, wie Manfred
immer zu sagen pflegt, "Lieber, man ist früher da als
auch nur eine MInute zu spät!". Das ist eine Anspielung
auf die Pünktlichkeit hier in Japan. An den Bahnsteigen stehen
Bahnbeamte, die ständig auf ihre Armbanduhr schauen und sekundengenau
den Zug zur Abfahrt pfeifen. |
8:32 Uhr:
Wir sitzen wieder einmal im Zug, was zeigt, dass wir wohl pünktlich
waren ;-) und fahren Richtung Tokio um dort in den Zug nach Nagano
umzusteigen. Wir sind ja jetzt schon alte hasen im Zugfahren und
haben deswegen auch nicht die geringsten Probleme im Bahnhof unser
Gleis zu finden (das ist ein echt großer Bahnhof, sollte man
dazu sagen).
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heute nicht gerade die Fittesten,
egal wie wir uns auch anstrengen...
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11 Uhr
Wir kommen in Nagano an und uns wird
erst jetzt wieder richtig bewusst, dass wir in einer Olympiastadt
sind… Hätte 1998 jemand gesagt, dass ich mal hier stehen
würde, hätte ich ihn für verrückt erklärt
;-)
Mit dem Bus fahren wir hoch
zum Zenkoji Tempel. Bei schönstem Sonnenschein bewundern wir
die Natur und natürlich auch das Gebäude.
Irgendwie erinnert uns die vegetation hier ein bisschen an Kreta.
Es ist hier zwar ein wenig höher gelegen und auch die Temepratur
ist nicht annähernd bei 40° (vielleicht 30°), geschweige
denn, dass wir nicht wirklich Meeresluft hier oben in den Bergen
haben, aber ansonsten ähnelt es Kreta *grinz*.
12:30Uhr
Zu Fuss machen wir uns auf den Rückweg zum Bahnhof und bummeln
noch ein wenig durch die Strassen von Nagano.
Wenn wir gedacht haben die
Kinder und Jugendlichen in Gummersbach wären arm dran, weil
sie in der Provinz wohnen, dann werden wir nun eines Besseren belehrt.
Das Wort Provinz muss japanisch sein ;-)

einer der Wächter des Tempels

der Zenkoji Tempel

auch hier eine Pagode

ein einmaliger Ausblick
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...ein Ryokan, wie wir es und vorstellen...

...alles scheint friedlich...

...alles scheint verlassen...

...doch uns findet man überall :-)

Wir haben hier oben sogar bei uns heimische
Tiere gefunden...

und lieb gewonnen... *MUHH!!*
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15:30Uhr
Nun machen wir uns wieder mal auf den
Weg zu einer anderen Stadt -- „Karuisawa“.
Hier gibt es die Fabrikverkaufsstellen von vielen Markenfirmen,
wie Adidas, Puma, Fila… etc.. und natürlich auch "Labrador
Retriever" (ein weltbekannter Laden?!).
Auch hier bummeln wir durch
die Läden, finden aber nicht wirklich was passendes für
uns. Die Schuhe, die mir auf den ersten Blick gefallen, sind seltsamerweise
nicht in meiner Größe vorhanden. Warum gehen Damengrößen
denn hier nur bis 41? ;-)
Sogar einen Starbucks gibt
es hier. Aber die Tassen von Yokohama und Tokio können gar
nicht mehr übertroffen werden, deswegen registrieren wir nur,
dass es diese Café-kette hier gibt, wie McDonalds sonst wo
auf der Welt (was nicht heißt, dass es hier davon keinen gäbe
*grinz*).
16:27Uhr
Nach einem Kurzen Aufenthalt in dieser
Bergstadt fahren wir wieder relativ bald wieder zurück nach
Tokio. Doch da der Zug noch ein wenig braucht und wir lange nichts
mehr gegssen haben, begeben wir uns an den nächsten Imbisstand.
Die Bilder der Speisen sehen recht gut aus, aber auch irgendwie
sieht alles gleich aus. So fragen wir einfach den Verkäufer,
was das denn alles sei. Der versteht kein Wort und holt seinen jungen
Kollegen (der kann drei Worte Englisch mehr). Als eine weitere Diskussion
über den Inhalt nicht wikrlich sinnvoll erscheint, frage ich
ihn, welches von den 3 Gerichten er selbst am besten findet und
er zeigt unsicher auf eines der drei wirklich völlig identischen
Bildchen.
Schlussendlich sind wir nun
stolze Besitzer von Fleischklöpsen in Teig und einigen Kroketten...
18:30Uhr
Wieder zu Hause angekommen, bereiten wir alles für unseren
morgigen Besuch in Kyoto vor und gehen zeitig schlafen. |
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ein Candy-Geschäft

...das ist was für Tamara...
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