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21.10.2007

Budapest
   
Kurztrip

Tag 2

22.09.2004

7:30
Jeder war im laufe des vergangen Morgens irgendwie schon einmal wach geworden, aber nie dann, wenn beide anderen auch wach waren, doch jetzt haben wir uns mal zeitlich getroffen und stehen auch langsam auf.
Die Dusche wird natürlich auch sofort wieder ausgenutzt, schließlich zahlen wir für diese paar Stündchen Unterkunft genug Geld und brechen auf.

8:10
Tamara zückt ihre VISA Karte, um die Rechnung zu zahlen, da wir natürlich nicht mehr so viel Forint dabei haben und am Vorabend nach Kartenzahlung gefragt haben.
Der Portier probiert ein paar Mal die Karte zu belasten und meint dann, dass er keine Verbindung zum Bankrechner aufbauen könnte und wir doch bitte bar zahlen sollten.
Glücklicherweise kriegen wir noch genug Euros zusammen, ärgern uns aber auf dem Weg nach draußen, dass wir vergessen haben dabei wieder den Preis zu drücken ?

8:45
Wir stehen wieder vor dem altbekannten McDonalds und suchen nach Frühstück. Leider gibt’s hier nicht wirklich ansprechende Dinge, so dass Frank nur kurz ins Internet geht und wir dann weiter suchen.
Am Bahnhof vom „Frenciek Tere“ finden wir eine Bäckerei, beide er ich gleich Frühstück einkaufe, doch Frank lässt sich lieber zeigen, in welchem Càfe es fürs Frühstück auch noch einen Sitzplatz gibt.
Während er weg ist, finden Tamara und ich sogleich Kontakt zu einem Einheimischen Touristenführer, der Köln ja ganz toll findet.


"Ich surfe jetzt erst mal!"

9:50
Nachdem Frank bei „Anna“ gefrühstückt hat, machen wir uns wieder auf den Weg zurück zum Flughafen. Auf dem Weg dorthin begegnen uns auch wieder die merkwürdigsten Leute, unter anderem jemand der meint, wenn er schon kein Geld erschnorren könnte, dass ich ihm dann vielleicht anders eine Freude bereiten könnte. Ich kann Frank gerade noch so zurückhalten, dass nicht er dem Herrn eine Freude bereitet und wir hüpfen wieder auf die Rolltreppe zur nächsten Bahn.
An der Endstation der M3 erwischen wir gerade noch so den Flughafenbus und kommen wieder einmal rechtzeitig zum Checkinbeginn an.
Diesmal sind wir sogar tatsächlich die allerersten… Nummer 001 (Tamara), 002 (Frank) und 003 (Ich… aller guten Dinge sind drei ;-) ).

"Schade, schon wieder nach Hause"

Haben wir das unterirdische Restaurant doch noch gefunden

"Du siehst uns nicht!"
11:05
Wir suchen die Flughafenläden auf, um die restlichen Forint auszugeben und vielleicht doch noch ein Souvenir für zu Hause zu finden. Neben Postkarten, Getränken und Budapesttassen finden wir auch echte Polizisten mit Schlagstock und Waffe.

12:15
Unser Flieger geht zwar erst um 13:05 (er wurde um 15 Minuten nach hinten verschoben), aber wir können ja genauso gut im Sicherheitsbereich warten, wer weiß, wie oft wir hier kontrolliert werden.
Wir machen uns auf den Weg zu Gate 15, doch vom Dortmund Flug keine Spur. Nach einigem Suchen finden wir dann heraus, dass wir auf das benachbarte Gate 14 verschoben wurden, bei dem gerade Moldawien geboardet wird. Die sind allerdings auch verschoben worden, von einem nicht ganz so benachbarten Gate und kommen deswegen sehr träge erst nach und nach an.
15 Minuten vor Abflug fällt dem Personal dann auch auf, dass die Moldawier wohl noch eine Weile brauchen und wir dürfen dann doch wieder von Gate 15 boarden… ein bisschen Bewegung hat noch niemandem geschadet ;-)


Man schreibt im Urlaub Postkarten...egal wie lange man weg ist


Das Terminal in Budapest


Budapest löst sich in Wolken auf

13:30
Endlich sitzen wir im Flieger und es geht wieder nach Hause. Ein bisschen schweren Herzens verabschieden wir uns von der schönen Stadt, dem viel zu kurzen Aufenthalt und dem schönen Wetter.

Schon wieder sitzen wir im Flugzeug und während Frank schläft, zücke ich meine Kotztüte und fange an Stichworte für diesen Bericht zu schreiben. Er wird länger und länger und am Schluss ist bereits die dritte Tüte in Gebrauch. Wenn es jetzt einem von uns schlecht werden sollte, haben wir ein Problem *grinz*.

Langweile kann sogar so groß werden, dass man freiwillig anfängt zu lernen… so kommt’s dass Tamara und ich den BA (Betriebliche Anwendungssysteme) Spicker zücken und was für die bevorstehende Klausur tun.

15:25
Das Flugzeug landet und der Pilot verabschiedet sich, wie jeder Pilot von seinen Passagieren. Er erklärt uns den speziellen Vorgang am Dortmunder Flughafen, bei dem die Flugzeuge stoppen und rückwärts eingeparkt werden, zudem liegt ihm wohl viel an unserer Gesundheit, denn er rät seinen Passagieren, das Rauchen aufzuhören. Die deutsche Stewardess, die eigentlich genau den Text des Piloten übersetzen sollte, tut dies etwas freier und bittet uns, alle Wertsachen, die wir gerne vergessen möchten, doch bei ihr abzugeben, sie könne es gebrauchen *gg*…


ein anstrengender Flug


Ein letzter Blick auf die Donau


Denksport im Flugzeug

15:50
Wir waren zwar die ersten, die aus dem Terminal raus gekommen sind, doch hilft uns das wenig, denn es regnet und der Bus, lässt 20 Minuten auf sich warten.
Hungrig und nass machen wir uns auf den Weg nach Lülsdorf zurück, immer ein Blick nach draußen, ob nicht doch noch ein McDonalds auftaucht.

17:00
In Leverkusen haben uns die Verkehrsnachrichten dann doch soweit vom totalen Stauchaos auf den Autobahnen überzeugt, dass wir hier schon abfahren und die Landstrasse nehmen. Bei dieser Gelegenheit nehmen wir uns auch vor lieber bei KFC zu speisen.

18:50
Endlich zu Hause angekommen. Die Fotos werden auf den Rechner geladen, das Tagebuch geschrieben und dieser Kurztrip zu einem weiteren Abenteuer dazugezählt, welches beweist, dass man sich selbst nach 5 Jahren noch in früheren Urlaubsorten auskennt als wäre es gestern gewesen.
Auch für Frank ist es ein Erlebnis der besonderen Art gewesen, von dem er wohl noch lange sprechen wird… seine einprägsamste Erinnerung sind die vielen wunderschönen, ungarischen Frauen, die er an jeder Ecke sehen konnte „Hier gibt es ja nur hübsche Frauen! *seufz* Ich ziehe hier hin!“ …

Ägypten