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Tag 2
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22.09.2004
7:30
Jeder war im laufe des vergangen Morgens irgendwie schon einmal
wach geworden, aber nie dann, wenn beide anderen auch wach waren,
doch jetzt haben wir uns mal zeitlich getroffen und stehen auch
langsam auf.
Die Dusche wird natürlich auch sofort wieder ausgenutzt, schließlich
zahlen wir für diese paar Stündchen Unterkunft genug Geld
und brechen auf.
8:10
Tamara zückt ihre VISA Karte, um die Rechnung zu zahlen, da
wir natürlich nicht mehr so viel Forint dabei haben und am
Vorabend nach Kartenzahlung gefragt haben.
Der Portier probiert ein paar Mal die Karte zu belasten und meint
dann, dass er keine Verbindung zum Bankrechner aufbauen könnte
und wir doch bitte bar zahlen sollten.
Glücklicherweise kriegen wir noch genug Euros zusammen, ärgern
uns aber auf dem Weg nach draußen, dass wir vergessen haben
dabei wieder den Preis zu drücken ?
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8:45
Wir stehen wieder vor dem altbekannten McDonalds und suchen nach
Frühstück. Leider gibt’s hier nicht wirklich ansprechende
Dinge, so dass Frank nur kurz ins Internet geht und wir dann weiter
suchen.
Am Bahnhof vom „Frenciek Tere“ finden wir eine Bäckerei,
beide er ich gleich Frühstück einkaufe, doch Frank lässt
sich lieber zeigen, in welchem Càfe es fürs Frühstück
auch noch einen Sitzplatz gibt.
Während er weg ist, finden Tamara und ich sogleich Kontakt
zu einem Einheimischen Touristenführer, der Köln ja ganz
toll findet.
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"Ich surfe jetzt erst mal!"
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| 9:50
Nachdem Frank bei „Anna“ gefrühstückt hat,
machen wir uns wieder auf den Weg zurück zum Flughafen. Auf
dem Weg dorthin begegnen uns auch wieder die merkwürdigsten
Leute, unter anderem jemand der meint, wenn er schon kein Geld erschnorren
könnte, dass ich ihm dann vielleicht anders eine Freude bereiten
könnte. Ich kann Frank gerade noch so zurückhalten, dass
nicht er dem Herrn eine Freude bereitet und wir hüpfen wieder
auf die Rolltreppe zur nächsten Bahn.
An der Endstation der M3 erwischen wir gerade noch so den Flughafenbus
und kommen wieder einmal rechtzeitig zum Checkinbeginn an.
Diesmal sind wir sogar tatsächlich die allerersten… Nummer
001 (Tamara), 002 (Frank) und 003 (Ich… aller guten Dinge
sind drei ;-) ).
"Schade, schon wieder nach Hause" |
Haben wir das unterirdische Restaurant doch
noch gefunden |
"Du siehst uns nicht!" |
11:05
Wir suchen die Flughafenläden auf, um die restlichen Forint
auszugeben und vielleicht doch noch ein Souvenir für zu Hause
zu finden. Neben Postkarten, Getränken und Budapesttassen finden
wir auch echte Polizisten mit Schlagstock und Waffe.
12:15
Unser Flieger geht zwar erst um 13:05 (er wurde um 15 Minuten nach
hinten verschoben), aber wir können ja genauso gut im Sicherheitsbereich
warten, wer weiß, wie oft wir hier kontrolliert werden.
Wir machen uns auf den Weg zu Gate 15, doch vom Dortmund Flug keine
Spur. Nach einigem Suchen finden wir dann heraus, dass wir auf das
benachbarte Gate 14 verschoben wurden, bei dem gerade Moldawien
geboardet wird. Die sind allerdings auch verschoben worden, von
einem nicht ganz so benachbarten Gate und kommen deswegen sehr träge
erst nach und nach an.
15 Minuten vor Abflug fällt dem Personal dann auch auf, dass
die Moldawier wohl noch eine Weile brauchen und wir dürfen
dann doch wieder von Gate 15 boarden… ein bisschen Bewegung
hat noch niemandem geschadet ;-)
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Man schreibt im Urlaub Postkarten...egal
wie lange man weg ist

Das Terminal in Budapest
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Budapest löst sich in Wolken auf
13:30
Endlich sitzen wir im Flieger und es geht wieder nach Hause. Ein
bisschen schweren Herzens verabschieden wir uns von der schönen
Stadt, dem viel zu kurzen Aufenthalt und dem schönen Wetter.
Schon wieder sitzen wir im
Flugzeug und während Frank schläft, zücke ich meine
Kotztüte und fange an Stichworte für diesen Bericht zu
schreiben. Er wird länger und länger und am Schluss ist
bereits die dritte Tüte in Gebrauch. Wenn es jetzt einem von
uns schlecht werden sollte, haben wir ein Problem *grinz*.
Langweile kann sogar so groß
werden, dass man freiwillig anfängt zu lernen… so kommt’s
dass Tamara und ich den BA (Betriebliche Anwendungssysteme) Spicker
zücken und was für die bevorstehende Klausur tun.
15:25
Das Flugzeug landet und der Pilot verabschiedet sich, wie jeder
Pilot von seinen Passagieren. Er erklärt uns den speziellen
Vorgang am Dortmunder Flughafen, bei dem die Flugzeuge stoppen und
rückwärts eingeparkt werden, zudem liegt ihm wohl viel
an unserer Gesundheit, denn er rät seinen Passagieren, das
Rauchen aufzuhören. Die deutsche Stewardess, die eigentlich
genau den Text des Piloten übersetzen sollte, tut dies etwas
freier und bittet uns, alle Wertsachen, die wir gerne vergessen
möchten, doch bei ihr abzugeben, sie könne es gebrauchen
*gg*…
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ein anstrengender Flug

Ein letzter Blick auf die Donau

Denksport im Flugzeug
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15:50
Wir waren zwar die ersten, die aus dem Terminal raus gekommen sind,
doch hilft uns das wenig, denn es regnet und der Bus, lässt
20 Minuten auf sich warten.
Hungrig und nass machen wir uns auf den Weg nach Lülsdorf zurück,
immer ein Blick nach draußen, ob nicht doch noch ein McDonalds
auftaucht.
17:00
In Leverkusen haben uns die Verkehrsnachrichten dann doch soweit
vom totalen Stauchaos auf den Autobahnen überzeugt, dass wir
hier schon abfahren und die Landstrasse nehmen. Bei dieser Gelegenheit
nehmen wir uns auch vor lieber bei KFC zu speisen.
18:50
Endlich zu Hause angekommen. Die Fotos werden auf den Rechner geladen,
das Tagebuch geschrieben und dieser Kurztrip zu einem weiteren Abenteuer
dazugezählt, welches beweist, dass man sich selbst nach 5 Jahren
noch in früheren Urlaubsorten auskennt als wäre es gestern
gewesen.
Auch für Frank ist es ein Erlebnis der besonderen Art gewesen,
von dem er wohl noch lange sprechen wird… seine einprägsamste
Erinnerung sind die vielen wunderschönen, ungarischen Frauen,
die er an jeder Ecke sehen konnte „Hier gibt es ja nur hübsche
Frauen! *seufz* Ich ziehe hier hin!“ …
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