12:00
(Silvia)
Wie
verabredet, leg ich mein Buch beiseite und scheuche Tamara und Steffi
von der Couch, damit wir aufräumen und packen können.
Nebenbei füttere ich sie noch mit Knabberzeug ab, so dass wir
nicht wieder so viel Handgepäck mit zurück nehmen müssen.
13:00
Noch ein letztes mal umgeschaut und alles ist blitzblank sauber
*freu*. Endlich wieder rumlungern. Ab auf die Couch und weiterlesen,
wo’s doch grad so spannend ist. |
16:00
(Steffi)
Wieder
mal scheucht uns Silvia auf, weil es nun 16:00 Uhr ist und wir anfangen
müssen, die Frikadellen und Pfannekuchen, unser Proviant für
morgen, fertig zu machen.
Erst
mal wird das Hackfleisch gewürzt und mit allen Zutaten zusammengemischt.
Unser 1500 Gramm Paket Mehl muss ja irgendwie leer werden, also
wälzen wir die Hackbällchen vor dem Braten noch mal im
Mehl.
Nach dem Öffnen der Packung fällt uns auch endlich auf,
warum das Mehl so günstig war. Es ist Vollkornmehl in einer
Konsistenz wie Haferflocken.
OK, dann halt Ökofrikadellen.
Das
klappt auch alles ganz gut und die Frikadellen sind ganz gut essbar.
Jetzt geht’s weiter mit den süßen Pfannekuchen.
Tamara mixt den Teig zusammen und schaut schon recht skeptisch auf
das krümelige Mehl. Ab in die Pfanne und ich versuche mein
Glück mit dem Wenden.
Na toll, Matsch… „Silvia, jetzt darfst Du mal versuchen
ob Deine Methode klappt!“
Sie macht sich an die Arbeit und kriegt es halbwegs hin, die Pfannekuchen
zusammenzuhalten. Auch die sehen ökomässig aus und schmecken
leider nicht gerade süß.
Vollkorn sättigt dermaßen, dass wir uns darauf geeinigt
haben, nur jeweils 4 Stück pro Person zu machen und die herzhaften
Pfannekuchen, die als Abendessen dienen sollten aus dem noch vorhandenen
Teig zu brauen.
Während
wir so in der Küche beschäftigt sind, hält ein Mofa
in der Einfahrt und ein dicker, etwas schmuddelig aussehender Schwede
steigt ab, schaut sich ein wenig um und winkt uns zu.
17:30
(Silvia)
Tamara
und ich gehen zur Türe und stellen schnell fest, dass der gute
Mann kein Wort Englisch oder Deutsch spricht. Er sagt irgendwas
von Bernd und dass er nicht da ist. Freut sich als wir den Namen
Eivor erwähnen und unterhält sich wunderbar mit uns. Als
wir es schaffen uns von ihm zu verabschieden, geht er zurück
zu seinem Gefährt und kommt prompt wieder. Diesmal hält
er uns eine Dose Bier unter die Nase und fährt danach wild
winkend davon.
*kopfschüttel* „Schweden!!“
18:00
Bis
zum Abendessen jetzt noch ein bisschen weiterlesen *freu*.
20:00
Fürs
Abendessen müssen jetzt noch die herzhaften Pfannkuchen gemacht
werden. Als die Zutaten alle im süßen Teig drin sind,
sieht der noch schlimmer aus als vorher und hält überhaupt
nicht mehr zusammen. Alle Versuche scheitern und als Tamara und
ich nun so weit sind, in einem Aluschälchen den Teig in den
Brotbackofen zu schieben, kann Steffi nicht mehr und bietet uns
eine Einladung zu McDonalds an, wenn wir nur aufhören weiter
rumzuexperimentieren.
Nach langem Zögern gehen wir drauf ein (das Physikerherz blutet)
und wir können endlich die Küche aufräumen.
22:00
(Tamara)
Jippie,
fertig mit der Küche. Alle Reste an den Bären verteilt
und Hunger hat jetzt auch keiner mehr, bei dem ganzen Rumgematsche
mit Teig und Fett, also ab auf die Couch und rumlungern.
Ich bin jetzt gleich sogar schon fertig mit dem Buch *Freu*
Jetzt so langsam ab ins Bett, damit wir morgen frisch und fit sind,
für die lange und anstrengende Rückreise… |
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...Brötchen
nass machen und ausquetschen...

...Zwiebeln
klein schneiden, ohne geht nix...

Rühre
den Teig! (Rollover)

Wende
den Öko-Pfannekuchen (Rollover)

Bring
Tamara zum Putzen (Rollover)
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