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"Auf
nach Hause"
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28.07.2003

Der
letzte Blick auf Schweden
06:15
(Steffi)
*HÄNDIE
klingelt* Ich bin zwar schon wach, zucke trotzdem kurz zusammen,
als der Handywecker klingelt. Voller Elan und Freude, endlich bald
wieder nach Hause zu kommen, springe ich aus meinem Schlafsack und
sammele die Sachen zusammen, die ich fürs Duschen brauche.
In 15 Minuten stehen auch die anderen zwei auf und dann will Silvia
auch noch mal unter den lauwarmen Wasserstrahl (Wow, freue ich mich
auf eine heiße Dusche *Seufz*).
06:30
So
langsam kommen auch die ersten Geräusche aus dem Schlafzimmer
von Silvia und Tamara. Noch recht Müde, staunen die zwei nur,
wie ich hier schon so wach rumhüpfe. Silvia steht auch relativ
rasch auf und geht duschen. Ich mache noch schnell Tee, koche die
restlichen Eier fürs Frühstück und decke den Tisch.
07:00
Wir
sitzen am Tisch und schaufeln, schneller als sonst, die allerletzten
Aufschnittscheiben, Gelee und Käse in uns rein. Trinken Tee
und gucken noch mal schnell, ob nicht doch noch am letzten Tag ein
Elch am Salzleckstein steht. (Schade nichts!)
07:15
Die
letzten Sachen in die Taschen gepackt, noch 10-mal alles absuchen,
ob nicht doch noch irgendwo was vergessen wurde, Fenster und Türen
schnell zugemacht, dreckige Wäsche auf die Veranda des Haupthauses
und dann, LOS!
07:45
Der
letzte Blick auf die Jagdhütte, der letzte Blick auf Los. Tamara
beschleunigt den Corolla das letzte mal durch unsere einwöchige
Heimat, beschleunigt den Wagen auf 90 km/h und die Reise nach Hause
beginnt. |
09:00
(Tamara)
„HALT!
Da ist einer!“ ruft Steffi von hinten und zeigt wild gestikulierend
auf den rechten Fahrbahnrand auf die Glascontainer. Ich stoppe den
Wagen und fahre quer über die Gegenfahrbahn auf den freien
Platz vor ihnen (natürlich nicht, ohne mich 10-mal davon zu
überzeugen, dass auch ja kein Auto kommt *grinz*).
Nachdem
wir die Pfandlosen Flaschen nun losgeworden sind, müssen wir
noch die zwei Kästen wegbringen und uns Getränke für
heute kaufen. Also schaue ich den ganzen Weg über, wenn wir
mal gerade in eines der kleinen Dörfchen kommen, ob nicht eventuell
wieder mal ein „ICA“ zu sehen ist.
In der Nähe von Gävle finden wir dann auch endlich einen
und kurz hinter Gävle wechseln Silvia und ich auch endlich
die Sitzplätze. Jetzt verstehe ich auch endlich warum Silvia
letztens keinen Bock mehr hatte, als wir nach Gävle gefahren
sind. Es ist echt langweilig hier auf den Strassen zu fahren. |
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Achtung!!
Elche beim Badminton spielen... |
12:45
Stockholm:
Jetzt
schauen wir mal, ob wir nicht doch noch die Innenstadt und ein paar
Souvenire finden.
Immerhin habe ich ja eine Kreditkarte, dann ist es egal, ob wir
noch Kronen haben oder nicht.
Wir
bummeln ein bisschen durch die Strassen und auch hier fällt
wieder mal auf, dass man an jeder Ecke einen Mcdonald findet. Na
immerhin haben wir so kein Problem Steffis Einladung anzunehmen
*freu*.
14:30
Nach
dem Essen gehen wir noch mal in die Souvenirgeschäfte, damit
ich mein Elch T-Shirt kriege. Man ist ja nicht so oft in Schweden,
also kann man sich auch mal was leisten ?
16:00
Da
wir jetzt auch nicht mehr wissen, wo wir noch hinlaufen sollen,
gehen wir einfach zurück zum Auto und machen uns auf den Weg
zu Flughafen.
18:00
Wir
haben den Flughafen gefunden und müssen bevor wir den Wagen
zurückgeben erst mal eine Tankstelle finden. Wir schauen uns
um und finden auf dem ganzen Gelände keine Zapfsäulen.
Also müssen wir noch mal los und fahren Richtung Nykoping.
In der Innenstadt finden wir auch nichts und müssen wieder
mal Passanten fragen, die uns leider auch nicht helfen können.
Wir wollen gerade aufgeben und wieder Richtung Flughafen fahren:
„Da, Da ist eine Tankstelle“ kommt vom Rücksitz
ganz aufgeregt und Steffi fuchtelt wieder mal wild in die entgegen
gesetzte Richtung. |
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"Hmmm,
welche soll ich nur nehmen?"

Stockholms
Gassen

Nicht
nur wir marschieren durch Stockholm (Rollover) |
19:45
(Silvia)
Endlich
einchecken. Nachdem wir hier jetzt schon eine gute Stunde warten
und den Lübeckern beim einchecken zugeschaut haben, dürfen
nun auch wir unsere Koffer aufgeben.
Der Mitarbeiter schaut sich jeden Pass genau an und fragt komischerweise
auch bei jedem Ausweis, wer von uns dreien nun drauf abgebildet
ist (als wen man das nicht erkennen könnte).
Wir
gehen nun also in de Vorhalle und setzten uns nah ans Gate 5, so
dass wir unter den ersten sind und uns noch gute Plätze reservieren
können.
21:15
Die
Türen gehen auf und der Mitarbeiter vom Check In Schalter steht
wieder mal vor mir. Leise sagt er dass Kinder zuerst rein sollen
und um ein bisschen zu helfen rufe ich auf Deutsch in die Menge
„Kinder nach vorne!“ Nach einem dankbaren Blick lässt
er die Menge Richtung Flugzeug wandern.
Tamara
hat es ein bisschen nach vorne geschafft und sichert uns Plätze
in der 5ten Reihe. Hier ist es wenigstens nicht ganz so laut wie
hinten und das Baby ist glücklicherweise auch wieder still. |

Die
Fahrt ist recht anstrengend

Vorher
--> Nachher

Alles
dreht sich um Steffi |
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"Hilfe,
die will mich nass machen..."

"Ich
hab nix gemacht!"

"...und
gleich sind wir wieder weg..." |
| 23:25
Wir
landen…
Steffi gibt mir ihr Handy, damit ich schon mal das Auto holen kann,
während sie mit Tamara auf die Koffer wartet.
Ich
hüpfe in den Bus, der zum Parkplatz 8 fährt und freue
mich, dass der auch ziemlich direkt losfährt.
Neben
mir sind auch noch ein Mann und eine englischsprachige Dame im Bus.
Sie telefoniert gerade mit ihrer Freundin und weil man ja nicht
lauscht ;) , bekomme ich ganz zufällig mit, dass sie ein wenig
ängstlich ist, weil sie so alleine im Dunkeln über den
Parkplatz muss.
Ihr Glück, dass sie fast neben mir geparkt hat *grinz*
Ich
fahre schnell zum Terminal und gerade als ich einen Parkplatz gefunden
habe, kommen die zwei schon und so schnell wie ich geparkt hab,
sind wir auch schon auf dem Weg nach Haue.
Hier
kommt der schöne Effekt auf, dass einem Deutschland völlig
fremd vorkommt. Da dieses Gefühl erfahrungsgemäss nur
wenige Stunden anhält, genieße ich die andere Perspektive
auf Deutschland.
Auf der Autobahn schlummern meine Mitfahrer ins Land der Träume
und ich freue mich endlich wieder schneller als 110 km/h fahren
zu können.
01:45
So
langsam kommen wir in Lülsdorf an und trennen uns, nach einwöchigem
Zusammenleben in der Wildnis.
Schön
war’s, aber auch schön ist es wieder daheim zu sein…
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